1. .Zusammensetzung Die Schweizerische Gebirgswaldpflegegruppe ist ein Zusammenschluss von Gebirgswaldfachleuten. Folgende Institutionen sind ständig in der Gruppe vertreten: - Forstdienste aller Alpenkantone (Alpen und Voralpen)
- Forstdienste des Fürstentum Liechtenstein der bayerischen Staatsforsten und des Voralbergs sowie Tyrols in Österreich
- Forstdienst der SBB
- BUWAL
- ETHZ
- SHL Zollikofen
- Bildungszentren Wald Lyss und Maienfeld
- Schweizerischen Fachstelle für Gebirgswaldbau
- WSL, Birmensdorf, Lausanne, Davos und Bellinzona
- Cemagref in Grenoble
- Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Freising
Ausserdem gehören ihr erfahrene Fachleute aus Forstbetrieben und aus der Privatwirtschaft an. 2. Ziele Förderung der nachhaltigen Pflege und Bewirtschaftung der Gebirgswälder unter Berücksichtigung der Interessen unserer Gesellschaft. Die Expertengruppe leistet einen Beitrag zur Aus- und Fortbildung der Forstingenieure und Förster, die sich mit dem Gebirgswald befassen: - Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen Forschung, Lehre und Praxis
- Vermittlung von Wissen an die Bewirtschafter der Gebirgswälder in Form von praktischen Kursen, Lehrmitteln und mittels Publikationen in den Fachzeitschriften.
- Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen, deren Aktivitäten die Anliegen der GWG betreffen, wie z.B. der forstlichen Arbeitsgruppe für Naturgefahren (FAN), der Arbeitsgruppe Wald-Wild des Forstvereins, usw.
- Kontakt und Erfahrungsaustausch mit Forschung, Lehre und Praxis auf internationalem Niveau.
3. Themen - Wirkungen des Waldes gegenüber Naturgefahren
- Naturnaher Waldbau
- Abgeltung für Waldleistungen
- Aktuelle Themen (Revision des Bundesgesetzes über den Wald, Gebirgswald und Klimaveränderung, Beitrag des Gebirgswaldes zur biologischen Kohlenstoff-Senke etc.)
4. Aufgaben der Mitglieder - Vertretung ihrer Region, ihres Dienstes, ihres Forschungs- oder Lehrinstitutes innerhalb der Gruppe.
- Vermittlung der Erkenntnisse, die während der von der GWG organisierten Veranstaltungen erworben wurden in ihrem jeweiligen Wirkungskreis.
- Organisation von Weiterbildungskursen für die Bewirtschafter vor Ort. Diese Kurse können in Zusammenarbeit mit den beiden Bildungszentren Wald und der Fachstelle für Gebirgswaldbau vorbereitet und durchgeführt werden.
- Mitwirkung in Arbeitsgruppen, die sich mit den in Punkt 3 erwähnten Hauptthemen befassen.
- Vertretung der Anliegen und Stellungnahmen der GWG, die mit den in Punkt 3 erwähnten Hauptthemen in Beziehung stehen.
- Vertretung der GWG auf internationaler Ebene und Unterstützung von Gruppen und Projekten, die sich mit dem Gebirgswaldbau befassen.
5. Zusammenarbeit mit anderen Gruppen Die GWG koordiniert ihre forstpolitisch relevanten Aktivitäten mit der Kantonsoberförsterkonferenz (KOK) und dem Schweizerischen Forstverein (SFV) durch eine verstärkte Zusammenarbeit: - Der Verantwortliche des KOK-Ausschusses für das Ressort „Schutzwald und Naturgefahren“ ist Mitglied des GWG-Vorstandes.
- Der Leiter der Fachstelle für Gebirgswaldpflege vertritt die GWG bei der KOK.
- Ein Mitglied des GWG-Vorstandes ist gleichzeitig Mitglied des erweiterten Vorstandes des SFV.
6. Die Mittel - Einrichten von waldbaulichen Beobachtungs- und Demonstrationsflächen.
- Freiwilliges Engagement der Mitglieder
- Regelmässige Arbeitstagungen im Sommer und im Winter, Exkursionen
- Unkostenbeiträge der Mitglieder an die Organisation und Durchführung von Arbeitstagungen
- Bundessubventionen für Weiterbildungskurse.
- Kooperation mit Europäischen Projekten wie Interreg oder andere.
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